Der erste Tag in Norwegen beginnt mit Regen, Blitz und Donner. Wir fahren Richtung Oslo, üben zum ersten Mal die Entsorgung von und Versorgung mit Wasser und unterqueren dann den Oslo-Fjord südlich von Oslo bei Drøbak. Es ist immer noch regnerisch und die Wolken hängen tief. Von einem Parkplatz mit Aussichtspunkt schauen wir zum Fjord, sehen aber wenig. Auf dem weiteren Weg passieren wir Drammen. Nach Kongsberg wird die Strasse schmaler und wir bekommen das erste Gefühl für die schmalen gewundenen Strassen in Norwegen. Hier würde es sich auch sehr gut mit den Motorrädern fahren.

Gegen Mittag erreichen wir den Parkplatz der Stabkirche in Heddal und machen zuerst mal Mittagspause. Danach besichtigen wir die Kirche und das Heimatmuseum auf einem nahen Hügel oberhalb der Kirche. Die Stabkirche ist bereits mehrmals abgebrannt und wieder restauriert worden. Eine Ausstellung zeigt ihre bewegte Geschichte.

 

 

 

 

Das Heimatmuseum bei Heddal

 

 

Nach einer längeren Fahrt durch die Telemark bei der wir auch lernen mussten, dass die zweit-höchste Strassenkategorie (“gelb”) in unseren Karten nicht unbedingt Wohnmobil-tauglich ist, erreichten wir den Telemarkkanal. Dieser Kanal ist heute nur noch für Touristenfahrten in Betrieb. Die sehenswerte Schleuse bei Vrangfoss, nahe Ulefoss überwindet mit 5 Kamern (entsprechend 6 Schleusentoren) in Reihe 23 Höhenmeter.

 

 

Nach diesem interessanten Besichtigungspunkt fahren wir in Richtung der Südküste und nach 362 km finden wir einen Parkplatz auf dem wir die Nacht verbringen können.

 

 

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10.08.2009 - Der erste Tag in Norwegen

Letzte Aktualisierung 01.11.2018


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Jean-Marie Will