Nach einer verregneten Nacht zeigen sich am Morgen erste Wolkenlücken und wir starten zeitig zur heutigen, ca. 150 km langen Etappe nach Trongsa. Die Strasse führt zunächst an einem Fluss entlang und danach durch ein enges Tal. Unterwegs gibt es auch mal wieder Baustellen, denn die Strasse wird verbreitert. An einer Stelle kommen wir nur mit den Motorrädern durch, Autos (auch unser Begleitbus) müssen warten, bis die abgesprengten Steine weggeräumt wurden. Bald windet die Strasse sich wieder den Berg hinauf. An einer Hütte machen wir eine Teepause und alle zücken ihre Kameras für die beiden Kinder, die uns genauso neugierig begutachten wie wir sie. Auf der Höhe biegen wir ab in das Tal der schwarzen Kraniche. Die Vögel sind selten und überwintern hier. Sie sind jedoch schon weitergezogen. Dafür treffen wir wieder auf eine Herde Yaks.

Über eine Stichstrasse fahren wir zu einem kleinem Ort mit einem neu renovierten Kloster. Die Mönche sind gerade beim Mittagessen und sitzen in langen Reihen im Innenhof. Wir dürfen trotzdem das Kloster kurz anschauen. Zwischen tausenden von Rhododendronbüschen geht es zurück zur Hauptstrasse, über den 3300 m hohen Pass und dann hinunter ins Tal.

Weiter unten im Tal erreichen wir eine Stupa. Diese ist nepalesischer Art, was man unter anderem an den aufgemalten Augen erkennt.

Später erreichen wir dann einen Aussichtspunkt auf Trongsa. Von dort kann man über das Tal auf den Ort und den mächtigen Dzong sehen. Allerdings müssen wir noch einige km um ein Seitental fahren, bevor wir unser Hotel kurz vor Trongsa erreichen. Nach Bezug des Hotels machen wir noch einen kleinen Spaziergang in den Ort und bewundern die Kinder die auf den Terrassen am Hang Fußball spielen. Mehr als einmal muss einer der Jungs über mehrere Terrassen hinter dem Ball hinterherlaufen. Der Abend klingt aus am Lagerfeuer in unserem schönen Hotel “Yangkhil Resort”.

 

19.04.2010 - Punakha nach Trongsa

Letzte Aktualisierung 14.09.2018


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Jean-Marie Will