Heute stand mit knapp 200 km die längste Etappe in Bhutan an. Auf den schmalen Strassen bedeutet das eine Fahrtzeit von ca. 8 Stunden. Entsprechend zeitig müssen wir los. Für die Pässe zogen wir uns heute auch wärmer an. Leider fing es bald an zu regnen und bis zum Abend wurde es nicht nennenswert besser. Beim Mittagessen versuchen wir unsere Sachen in der Nähe des Ofens in der Mitte des Raumes ein wenig zu trocknen.

Bei einem kleinen Stopp am Nachmittag fährt die königliche Autokolonne an uns vorbei. Wir glauben den jungen König im Fond eines Geländewagens gesehen zu haben. Aber leider vertreibt das auch nicht den Regen. In den vielen kleineren und größeren Baustellen ist die Strasse entsprechend schlammig. In einer davon rutscht Barbara weg und landet neben ihrem Motorrad im Schlamm. Die Regenklamotten verhindern, dass sie allzu dreckig wird. Die Fahrt geht weiter durch eine vermutlich fantastische Landschaft, von der wir aber wegen des Regens und dem aufkommenden Nebels wenig sehen.

Endlich angekommen im Hotel in Mongar werden Barbaras Klamotten erstmal in der Dusche gereinigt. In der Nacht jaulen Hunde vor unserem Fenster. Auch hier helfen Ohrstöpsel.

21.04.2010 - Regenfahrt nach Mongar

Letzte Aktualisierung 11.07.2018


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Jean-Marie Will