Die Reise nähert sich ihrem Ende. Am letzten Tag auf den Enfields dürfen wir noch mal ca. 180 km durch Bhutan bis nach Samdrup Jongkhar an der indischen Grenze fahren. Bis auf ein paar Tropfen werden wir vom Regen verschont und können die kurvenreichen Strassen genießen.

Das Mittagessen hat diesmal unser Bus dabei, da es unterwegs kein passendes Restaurant gibt. Wir halten dafür an einer Stelle mit gutem Ausblick.

Mitfahrer Dario hat Pech und fängt sich einen Plattfuss ein. Die Reparatur durch die Crew geht wie immer flott. Zeitdruck haben wir nicht, denn wir müssen durch eine ca. 40km lange Baustellenpassage, in die wir erst ab halb vier nachmittags einfahren dürfen. Beim Warten vor der Baustelle sieht man, wie dreckig die am Morgen noch so sauberen Motorräder schon wieder sind.

Gegen 17 Uhr erreichen wir dann Samdrup Jongkhar. Der LKW zum Verladen der Motorräder ist schon da. Die Mechaniker fangen sofort an alle Anbauteile wie Taschen, Sturzbügel und Spiegel abzubauen und verladen dann alle Maschinen in den LKW.  Etwas wehmütig schauen wir dem Treiben zu und Barbara posiert noch mal schnell auf “ihrer” Enfield. Die Crew wird ca. 5 Tage unterwegs sein, bis sie wieder in der heimischen Werkstatt in Neu Delhi ankommen, um dort die Maschinen für die nächste Tour vorzubereiten.

Wir schlendern noch ein wenig durch den hektischen Grenzort, der schon wieder eher indisch als bhutanesisch wirkt. In der Nacht ist es relativ laut und auch wieder wärmer als in den vorigen Nächten auf größerer Höhe.

23.04.2010 - Abschied von den Enfields

Letzte Aktualisierung 14.09.2018


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Jean-Marie Will