Wie es anfing...

Wenn man auf dem Land aufwächst, wie Jean-Marie, dann wird es zum Problem wenn ab dem 11. Schuljahr plötzlich Nachmittagsunterricht am Gymnasium stattfindet, aber kein Schulbus mehr am Abend verkehrt. Ein Abholen durch die Familie war ebenfalls kaum zu organisieren und hätte vermutlich ein zweites Auto bedeutet.

Also war es nicht sehr schwer meine Eltern zu überzeugen, doch mit 16 den neu eingeführten Führerschein der Klasse Ib zu machen und eine "80er" anzuschaffen. Dafür habe ich auf das Mofa mit 15 verzichtet. So kam ich also zu meiner Zündapp KS 80 - mit moderner Wasserkühlung, eleganter Halbschale und sagenhaften 8 PS. Hier das einzig auffindbare Foto. Das Gefährt habe ich mit 18 dann zugunsten eines Autos verkauft, heute würde ich mal gerne wieder eine Probefahrt damit machen!

Ein Intermezzo

Mit dem Autoführerschein habe ich auch gleich den vollen 1er (Gott sei Dank - wenigstens noch kein Stufenführerschein!) gemacht. Leider gab es aber kaum mehr eine Gelegenheit zu fahren. Und natürlich fehlte während dem Wehrdienst und danach als Student auch das nötige Kleingeld um zusätzlich zum Auto ein Motorrad zu besitzen.

Aber mit den Jahren erwachte der Wunsch immer wieder und dann endlich im Jahr 1995 hat Barbara mir ein Wochenende Motorradfahren geschenkt. Also haben wir uns über das Osterwochenende diese XJ 900S in Bonn ausgeliehen und sind damit in die Eifel zu meinen Eltern gefahren. Dies war das erste mal, dass Barbara auf dem Motorrad sass und, trotz früherer Abneigungen gegen diese Art der Fortbewegung, hat es ihr scheinbar Spass gemacht.

Später haben wir diese Leihaktionen noch zweimal wiederholt: Zu Bonner Zeiten noch mal mit einer BMW R850 R und dann in Herrenberg mit einer Kawasaki ZRX 1100.

Ein unerwarteter Führerschein

Wie die Überschrift und die Beschreibung des ersten Leihmotorrads schon andeutet, hatte Barbara wohl gefallen am Motorradfahren gefunden. Nur leider ist es für eine Sozia etwas schwierig mit so einem langen Lulatsch auf dem Fahrersitz. Also nutzte Barbara kurz entschlossen unseren Umzug nach Herrenberg und ihre Zeit der Arbeitssuche um den Führerschein nachzuholen.

Ihr sehr engagierter Fahrlehrer hat auch jährliche Ausfahrten mit ehemaligen Fahrschülern organisiert. Aus dieser Runde ist S'Töff Treff hervorgegangen, der immer noch sehr aktiv ist und dem eine eigene Rubrik in dieser Homepage gewidmet ist.

Die ersten eigenen grossen Motorräder

Nachdem der Führerschein nun geschafft war, musste natürlich auch ein Motorrad für Barbara her. Da ich sie ja aber nicht alleine fahren lassen konnte, musste ich natürlich auch was bekommen. Barbara hatte sich bereits in der Fahrschule in die XJ 600 von Yamaha verguckt und kaufte diese dann in feuerrot in der S Variante. Hier sieht man sie auf ihrer Maschine auf einem Fahrsicherheitstraining auf dem Nürburgring. Nach 7 Saisons hatet sie mehr als 75000 km auf dieser Maschine zurückgelegt - wer hätte das anfangs gedacht. Und das Maschinchen läuft dank regelmäßiger Wartung nach wie vor einwandfrei.

 

 

Ich hatte ja bereits einige Vergleiche durch die Mietmotorräder und habe mich letztlich dann die große Schwester der Maschine meiner Frau, also die XJ 900S entschieden. Sie bietet einfach ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis. Auch hier ein Foto vom gleichen Training am Nürburgring - ich fahre gerade durchs berühmt-berüchtigte Karussell - mit vorbildlicher Blickführung zum Ausgang der Kurve! (für mehr Traingsbilder siehe auch die Seite Motorrad-Trainings)

Jean-Marie steigt um...

Wie sagt man so schön: Das Bessere ist der Feind des Guten! Die vielen Urlaubsfahrten und insbesondere die regelmäßigen Fahrsicherheitstrainings hatten meine Fahrkünste soweit geschult, dass mir doch auch die Schwächen der XJ so langsam immer mehr auffielen, insbesondere das recht weiche Fahrwerk und der Schimmy Effekt am Vorderrad.

Nach 5 Jahren und 54000 km mit meiner XJ 900S brachte Yamaha die FJR1300A auf den Markt. Zwar hatte ich schon vorher mit der FJR geliebäugelt, aber als die Variante mit ABS dann endlich kam, war ich wohl einer der ersten der nach der Intermot direkt beim Händler stand und die Maschine orderte. Im März 2003 kam dann meine neue FJR in Galaxy Blue. Hier ist sie, kurz nach Auslieferung.

Barbaras Neue

Nach etwas mehr als 9 Jahren bzw. 10 Saisons und 91331 km mit ihrer heissgeliebten XJ600S hat Barbara sich entschlossen auf ein moderneres Fahrzeug umzusteigen. Mit Ablauf der Saison 2006 hat sie also die XJ zu unserem Händler gebracht und wird im Gegenzug ab März 2007 auf einer BMW F800ST durchs Ländle düsen.

 Abschiedsfoto der XJ600S im Oktober 2006

02.12.2006: Sie ist da! Aber leider, leider, muss Barbara noch bis zum März warten, bevor sie sie fahren darf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So, jetzt endlich ist es März und wir können loslegen. Gleich die erste Fahrt am 01.03.2007 vom Händler nach Hause ging durch den Regen, aber am Sonntag, 04.03. war herrliches Wetter - ideal für die erste Gewöhnungsfahrt über ca. 140 km.

 

 

 

 

 

 

Historie

Letzte Aktualisierung 06.12.2017


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Jean-Marie Will